Podiumsdiskussion: Zur Bedeutung von Sport in Gesellschaft, Schule und Lehrer:innenbildung

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Neue Universität
Grabengasse 3–5
Hörsaal 4a
69117 Heidelberg
Deutschland

AUFTAKTVERANSTALTUNG DER REIHE „IMMER NUR HÖHER, SCHNELLER, WEITER? – INTERDISZIPLINÄRE PERSPEKTIVEN ZU SPORT ALS KULTURERBE IN GESELLSCHAFT, SCHULE UND LEHRER:INNENBILDUNG“

Eine Grafik zeigt schemenhafte Sportler:innen bei verschiedenen Sportarten in Rot, Blau und Gelb auf weißem Grund. Unten schräg abgesetzt auf petrolfarbenem Grund das Wort „Podiumsdiskussion“
Grafik: Adobe Stock/scusi | Gestaltung: HSE

Zwei der sportlich bedeutendsten Großereignisse im Jahr 2022, die Olympischen Sommerspiele in Peking und die Fußball-WM in Katar, haben wegen der zunehmenden Politisierung und Kommerzialisierung des Sports sehr kontroverse Diskussionen hervorgerufen. Dabei gab es aber auch viele Szenen, die gezeigt haben, welch großen Beitrag Sport für den kulturübergreifenden gesellschaftlichen Zusammenhalt haben kann. So verzichteten die beiden befreundeten Stabhochspringer Gianmarco Tamberi aus Italien und Mutaz Essa Barsim aus Katar auf die Weiterführung des Wettkampfs und teilten sich stattdessen die Goldmedaille. Nach dem Ausscheiden im Viertelfinale gegen Kroatien gingen Bilder um die Welt, die zeigen, wie einer der Söhne von Luka Modrić den brasilianischen Fußballstar Neymar in dem vielleicht schwersten Moment seiner Karriere versucht zu trösten.

In der Podiumsdiskussion, die den Auftakt zu der Vortragsreihe „Immer nur höher, schneller, weiter? – Interdisziplinäre Perspektiven zu Sport als Kulturerbe in Gesellschaft, Schule und Lehrer:innenbildung“ bilden wird, wollen wir gemeinsam darüber diskutieren, wie sich die positiven Effekte von Sport, etwa die Förderung der Gesundheit oder der Fair-Play-Gedanke, noch effektiver für ein besseres gesellschaftliches Miteinander nutzen ließen. Dabei interessiert uns besonders, wie sich dazu der Schulunterricht und die Lehrer:innenbildung verändern sollten. Für einen ebenso anregenden wie vielschichtigen Austausch haben wir diesbezüglich Expert:innen aus Wissenschaft, Leistungs- und Breitensport eingeladen, die mit unserem Publikum diese und weitere Aspekte zur Bedeutung des Sports für unsere Gesellschaft diskutieren möchten. 

DISKUTANT:INNEN

  • Bettina Augenstein (geb. Zipp) | ehemalige Europameisterin in der 4x100m Staffel, heute Assistentin der Geschäftsleitung am Olympiastützpunkt Heidelberg
  • Dr. Stefan Beljean | Max-Weber-Institut für Soziologie der Universität Heidelberg
  • Prof. Dr. Rüdiger Heim | Professor für „Sport und Erziehung“ am Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg; Mitglied des HSE-Direktoriums
  • Prof. Hanns Michael Hölz | Präsident Snowboard Germany
  • Dr. Daniel Kraft | dbi2-Coaching
  • Lukas Pfäffle | Max-Weber-Institut für Soziologie der Universität Heidelberg

WEITERE INFORMATIONEN UND ANMELDUNG

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
 
An die Teilnehmenden ergeht die Empfehlung, in Innenräumen auch weiterhin eine medizinische Maske oder eine FFP2-Maske zu tragen. Bei Unterschreitung des Mindestabstands besteht Maskenpflicht.

IMMER NUR HÖHER, SCHNELLER, WEITER?

Unsere gleichnamige Veranstaltungsreihe eröffnet interdisziplinäre Perspektiven zu Sport als Kulturerbe in Gesellschaft, Schule und Lehrer:innenbildung. Beiträge aus Theorie und Praxis beleuchten den wechselseitigen Einfluss von Sport, Politik und Gesellschaft in vergangenen und gegenwärtigen Kulturen und geben darüber hinaus Impulse, Sport als kulturelles Phänomen stärker in den Schulfächern zu thematisieren. Der Forschungs- und Transfercluster Kulturelles Erbe und Kanonisierung von Wissen freut sich über ein bunt gemischtes, diskussionsfreudiges Publikum aus Lehrer:innen aller Fächer,  Studierenden, Akteur:innen der Lehrkräftebildung und Sportbegeisterten.

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